FAQs (Frequently Asked Questions)

1. Warum ist die Sanierung der Stadthallenfassade notwendig?

Unsere Stadthalle steht seit dem Jahr 1979. Diese 40 Jahre zeigen sich mittlerweile deutlich. An manchen Stellen bröckelt der Putz, durch einige Räume pfeift regelrecht der Wind, eine Wärmedämmung ist nicht immer vorhanden. Die Sanierung ist daher energetisch wie wirtschaftlich mehr als nur Fassade, sondern eine notwendige Investition mit Blick in die Zukunft. Wir müssen am Markt wettbewerbsfähig bleiben, um auch weiterhin eine gefragte Adresse für Kongresse, Tagungen und Kulturveranstaltungen zu bleiben. Nicht zuletzt haben auch zukünftige Gütersloher Generationen ein Recht auf eine attraktive und zeitgemäße Stadthalle.

2. Warum jetzt?

Der Veranstaltungsmarkt in OWL ist stark umkämpft. In unseren Nachbarorten entstehen derzeit nicht nur neue Veranstaltungshallen, sondern es wird auch in neueste Veranstaltungstechnik investiert. Daher ist es notwendig jetzt zu reagieren, sonst besteht die Gefahr, am Markt nicht mehr wettbewerbsfähig zu bleiben. Mit der Sanierung bietet Gütersloh auch in Zukunft einen attraktiven Ort für Tagungen, Kongresse, Feiern und Kultur – für Gütersloher, die Region OWL und darüber hinaus. Ganz nach dem Motto: Unsere Stadthalle für die Zukunft.

3. Wurde die Stadthalle nicht erst vor kurzem saniert?

Ja, und zwar der Innenbereich. Auch hier wurde zukunftsorientiert und unter Berücksichtigung der neuesten Sicherheitsstandards saniert. Jetzt rundet die Sanierung der Fassade das Gesamtprojekt ab.

4. Was kostet die Sanierung der Außenfassade? 

Das notwendigerweise geänderte Bauverfahren verursacht höhere Kosten. Diese Kostenveränderungen werden derzeit ermittelt und dem Ausschuss für Kultur und Weiterbildung schnellst möglich vorgestellt. Alles zum geänderten Bauverfahren hier.

 5. Wann geht es los?

Start ist am 17.06.2019. Die Sanierung findet in ca. 11 Bauabschnitten statt, startet am Restaurant „Fritz“ und wandert im Uhrzeigersinn um das Haus. Aktuelle Meldungen zum Bau finden Sie jederzeit auf unserer Homepage.

6. Wie lange dauert die Sanierung?

Die Sanierung soll im Frühling 2021 abgeschlossen sein.

7. Finden während der Sanierung Veranstaltungen statt?

Der Betrieb der Stadthalle läuft während der Sanierung weiter. Es muss aber mit Einschränkungen, wie zum Beispiel Baulärm, gerechnet werden. Veranstaltungen, die in den Abendstunden stattfinden, sind dadurch nicht betroffen. Vereinzelt werden einige Konferenzräume nur eingeschränkt nutzbar sein. Für zwei mehrtägige Veranstaltungen werden die Baumaßnahmen kurzzeitig unterbrochen. In Absprache mit der Veranstaltungsleitung wären in ausgewählten Einzelfällen darüber hinaus weitere kurze Unterbrechungen denkbar. Der Kleine Saal steht von Juli 2019 bis Februar 2020 nicht zur Verfügung.

Änderungen zum normalen Ablauf, zum Beispiel veränderte Ein- und Ausgänge, teilen wir zeitnah über unsere Homepage mit.

8. Wie wird unsere Stadthalle zukünftig aussehen?

Die komplette vertikale Fassade wird entfernt und dem Altbau ein neues Kleid übergezogen. Auf einem robusten Sockel aus dunklen hartgebrannten Klinkern, ruht die neue Fassade aus Aluminiumpaneelen in drei Weißtönen und entsprechenden Dämmungen nach aktuellem Energiestandard. Senkrechte Lamellen dienen als Sonnenschutz für größere Glasflächen. Die winkelige Fassade des Altbaus und seine Dachschrägen werden in einen ganzheitlichen Baukörper überführt, kleine Rücksprünge werden überbaut.

9. Wer ist der Bauherr, wer ist der Architekt?

Bauherr ist die Stadt Gütersloh, vertreten durch den Bürgermeister, Architekt ist das Büro Hartig/Meyer/Wömpner Architekten BDA aus Münster, die aus einem 2017 ausgeschriebenen Wettbewerb unter 11 Teilnehmern als Sieger hervorgegangen waren.

10. Ist auch beim Theaterbesuch mit Einschränkungen zu rechnen?

Die Sanierung der Fassade wird aller Voraussicht nach keinen Einfluss auf die Veranstaltungen im Theater haben.

11. Ab wann können wieder Räume für Kongresse und Tagungen gebucht werden?

Ab sofort und jederzeit! Anfragen nehmen wir gern unter Telefon: 05241-864-272 oder E-Mail entgegen. Ab spätestens Frühjahr 2021 werden wieder alle Räume uneingeschränkt verfügbar sein.