Kind am Fenster

Gemälde und Grafiken von Jens Hunger

Der Berliner Künstler Jens Hunger gibt in seinen Arbeiten Einblick in seine Perspektive auf eine scheinbar verworrene und manchmal bedrohliche Außenwelt, aber auch auf alltägliche Szenen und skurrile Fantasien.

Es ist ein Spiel mit mehreren Ebenen zwischen scheinbarer Realität, Fantasiewelten, spielerischen Träumereien, Gruselszenerien und allem was dazwischen möglich und unmöglich ist. Am Anfang dieser künstlerischen Auseinandersetzung standen Comics und Collagen, aber seit vielen Jahren entstehen Ölgemälde auf Leinwand, Baumwolle und Papier. Dabei bedient er sich einer Bildsprache aus Elementen der klassischen Malerei und Formensprachen des 20. und 21. Jahrhunderts. Gelegentlich greift er auch auf lichtmalerische Impulse des Impressionismus oder bildkompositorische Anordnungen des Barock zurück.

Das Erzählen von verspielten Geschichten konkurriert mit der Darstellung der Schrecknisse der Welt. Neben intensiven Ölbildern entstehen kontrastreiche Tusch- und Bleistiftzeichnungen auf Papier.

Die meisten Arbeiten entstehen in einem längeren, manchmal mehrere Jahre dauernden Prozess, in dem einzelne Abschnitte ausformuliert werden. Bisher waren die Arbeiten von Jens Hunger an verschiedenen Ausstellungsorten in Berlin, Wien, Köln, München, Hamburg, Düsseldorf, Dresden, Essen, Nürnberg, Duisburg, Graz, Potsdam, Würzburg, Bochum, Kassel, Recklinghausen, Regensburg, Chemnitz, Osnabrück, Oldenburg, Trier, Lüneburg, Schwerin, Weimar und Neuss zu sehen.

Die Vernissage am 22. Januar, um 19.30 Uhr, ist öffentlich, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Ausstellung während der Öffnungszeiten der Stadthalle Gütersloh, Montag bis Freitag, 8 bis 12 Uhr, sowie zu Veranstaltungen in der Stadthalle und nach Vereinbarung besucht werden.